Sommerurlaub vom 08.07.-26.07.2023

Liebe Patienten,

wir machen Sommerurlaub. Unsere Praxis hat vom 08.07.-26.07.2023 geschlossen.

In dringenden Fällen kontaktieren Sie bitte unsere Vertretung:
Kieser & Co
Zwinglistr. 4-6
42275 Wuppertal
Tel: 0202-554639

Ab dem 29.07. sind wir wieder für Sie da. Bitte beachten Sie danach, dass wir innerhalb der Sommerferien erst ab 9 Uhr die Praxis öffnen. Ab dem 21.08. starten wir wieder ab 8 Uhr.

Danke für Ihr Verständnis!

Das Team von Clarenbach Kieferorthopädie

P.S.: Einen Beratungstermin können Sie jederzeit bequem online buchen!

Wann zum Kieferorthopäden

Wann zum Kieferorthopäden?

Der ERSTE BESUCH

Ein erster Besuch beim Kieferorthopäden kann schon mit 5-7 Jahren sinnvoll sein. Zum einen gewöhnt sich Ihr Kind an die Atmosphäre in unserer Praxis, lernt unser Team kennen und entwickelt Vertrauen. Zum anderen können wir Fehlstellungen ausschließen, die negative Folgen für die weitere Entwicklung haben. Folgende Maßnahmen beim Kieferorthopäden sind auch für jüngere Kinder schon sinnvoll:

  • Platzhalter bei vorzeitigem Verlust von Milchzähnen
  • Abgewöhnung von Habits wie Daumenlutschen/ Schnuller/ Mundatmung

Die FRÜHBEHANDLUNG

Eine Frühbehandlung ist eine kieferorthopädische Behandlung speziell für Kinder, die wir bei extremen Fehlstellungen empfehlen. Das sind Fehlstellungen, die eine Wachstumshemmung der Kiefer nach sich ziehen, die sich in der weiteren Entwicklung verschlimmern, oder, die später nur noch sehr schwer zu behandeln sind. Das übliche Behandlungsalter für eine Frühbehandlung liegt zwischen dem 6. und 9. Lebensjahr. Typische Indikationen für eine Frühbehandlung sind:

  • Der zurückliegende Unterkiefer:
    Die Oberkieferfrontzähne stehen weit vor den vorderen Unterkieferzähnen.
  • Der vorstehende Unterkiefer:
    Die unteren Schneidezähne beißen vor die Oberkieferzähne.
  • Der Kreuzbiss:
    Der Oberkiefer ist schmaler als der Unterkiefer – normalerweise ist es umgekehrt. Das Kind muss den Unterkiefer nach links oder nach rechts verschieben, um richtig zubeißen zu können.

Die HAUPTBEHANDLUNG

Das übliche Behandlungsalter in der Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche liegt zwischen 9-15 Jahren, je nach Zahnwechsel. Oft geht es dabei nicht nur um die Bewegung von Zähnen, sondern auch um eine Beeinflussung des Wachstums von Ober- und Unterkiefer. Kinder wachsen besonders viel zwischen dem 10.-12. Lebensjahr (wenn noch Milchzähne vorhanden sind), weshalb in dieser Zeit die Beeinflussung der Kieferknochen besonders effizient ist.

Patienten, die erst mit 13-15 Jahren zum Kieferorthopäden kommen, können auf diese Art nicht mehr behandelt werden, da ihr Hauptwachstum schon stattgefunden hat. Besuchen Sie uns daher lieber zu früh als zu spät.

Hier die gängigsten Fehlstellungen, die eine kieferorthopädische Hauptbehandlung erfordern:

Der zurückliegende Unterkiefer:

Die Oberkieferfrontzähne stehen weit vor den vorderen Unterkieferzähnen.

Der vorstehende Unterkiefer:

Die unteren Schneidezähne beißen vor die Oberkieferzähne.

Der Kreuzbiss:

Der Oberkiefer ist schmaler als der Unterkiefer – normalerweise ist es umgekehrt. Das Kind muss den Unterkiefer nach links oder nach rechts verschieben, um richtig zubeißen zu können.

Der tiefe Biss:

Die oberen Zähne überdecken zur Hälfte oder ganz die unteren Zähne.

Der Engstand:

Die Zähne stehen nicht in „Reih und Glied“, sondern schief und verschachtelt.

Der offene Biss:

Die Seitenzähne treffen sich beim Zusammenbeißen, die Frontzähne nicht – hier bleibt eine Öffnung.

Zahnunterzahl:

Ein Zahn oder mehrere Zähne sind nicht angelegt.

Zahndurchbruchsstörung:

Ein Zahn ist verlagert oder hat ein Durchbruchshindernis, weshalb er nicht von alleine kommen kann.

Die ERWACHSENENBEHANDLUNG

Gute Nachricht für alle: Zähne lassen sich ein Leben lang bewegen!


Weitere Infos

Was ist ein Kieferorthopäde

Was ist ein Kieferorthopäde?

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (Kieferorthopäde)

Als Kieferorthopäde absolviert man, wie jeder andere Zahnarzt auch, ein Zahnmedizinstudium. Nach einer Tätigkeit als Zahnarzt folgt dann eine mindestens 3-jährige, hauptberufliche Weiterbildung in Vollzeit zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie. Diese Weiterbildung leistet man in kieferorthopädischen Fachzahnarztpraxen sowie kieferorthopädischen Abteilungen von Universitätskliniken ab und beschäftigt sich ausschließlich und somit intensiv mit dem Fachgebiet der Kieferorthopädie.

Am Ende steht eine Fachzahnarztprüfung vor der zuständigen Zahnärztekammer. Erst nach erfolgreichem Bestehen dieser Prüfung darf man sich als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie oder Kieferorthopäde bezeichnen. Durch diese intensive Weiterbildung ist es Kieferorthopäden möglich, z. B. Fehlfunktionen und Fehlentwicklungen frühzeitig zu diagnostizieren und durch eine individuelle und schonende Behandlung zu therapieren.

Bei uns werden Sie ausnahmslos von Fachzahnärzten für Kieferorthopädie (Kieferorthopäden) beraten und behandelt und es werden ausschließlich kieferorthopädische Behandlungen durchgeführt.

Durch die hohe Qualifikation, viel Erfahrung und stetige Fortbildungen schaffen wir eine ideale Ausgangssituation, um gemeinsam mit Ihnen ein tolles und gesundes Lächeln zu erreichen.

Im Vergleich

Zahnarzt M.Sc. (Master of Science) Kieferorthopädie

Es ist möglich als Zahnarzt nebenberuflich an einer Fortbildung zum Master of Science (M.Sc.) für Kieferorthopädie teilzunehmen. Diese Fortbildung findet nicht hauptberuflich in Vollzeit statt und erfordert kein Mindestarbeitsjahr in der kieferorthopädischen Abteilung einer Universitätsklinik.

Erwerben kann man den M.Sc. Kieferorthopädie beispielsweise an einer österreichischen Akademie. Die Fortbildung umfasst 45 Tage mit je 10 Unterrichtsstunden. Zum Vergleich: Die hauptberufliche Weiterbildung eines Kieferorthopäden dauert mindestens 3 Jahre.

Zahnarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie

Jeder Zahnarzt kann seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf die Kieferorthopädie legen und dies entsprechend mit „Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie“ betiteln. Hierfür ist jedoch weder eine Fort- oder Weiterbildung noch eine Prüfung erforderlich.

Kosten und Versicherungen

Kosten und Versicherungen

Individuelle Kosten lassen sich erst nach einer unverbindlichen individuellen Beratung klären, jedoch finden sie hier einige Anhaltspunkte.

Gesetzliche Krankenversicherung (vor dem 18. Lebensjahr)

Für Kinder und Jugendliche gibt es klar definierte Richtlinien der gesetzlichen Krankenkassen, wann eine Kostenübernahme bis zum 18. Lebensjahr stattfindet. In der sogenannten KIG-Tabelle (KIG = Kieferorthopädische Indikationsgruppen) haben die gesetzlichen Krankenkassen festgelegt, ab welcher Stufe einer Zahn- oder Kieferfehlstellung die Behandlungskosten übernommen werden.

Ab einer KIG-Stufe 3 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer
kieferorthopädischen Behandlung zu 80%.

Ein Eigenanteil von 20% muss der Versicherte während der Behandlung selbst tragen und bekommt diesen nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung von seiner Krankenkasse zurück erstattet.

Zusatzkosten

Hinsichtlich der zur Zeit gültigen Kassenregeln ist das kieferorthopädische Leistungsspektrum nur auf eine wirtschaftliche, zweckmäßige und ausreichende Versorgung begrenzt. Wir haben jedoch den Anspruch, unsere Patienten nach aktuellem Wissensstand und mit modernen, effizienten und schonenden Techniken zu therapieren. Denn es ist unser Credo, jeden Patienten gleich zu behandeln und keinen Unterschied zwischen den Behandlungen bei Kassen- oder Privatpatienten zu machen. So können wir eine gleichbleibende Qualität mit möglichst kurzen und komfortablen Behandlungszeiten garantieren und brauchen nicht auf Behandlungsmethoden und Materialien verzichten, die nicht von den gesetzlichen Versicherungen getragen werden.

Bitte beachten Sie eine mögliche Kostenübernahme dieser Zusatzkosten durch eine private Zusatzversicherung (s. u.).



Zahnzusatzversicherung

Bitte beachten Sie VOR dem ersten Beratungstermin in unserer Praxis die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch eine Zahnzusatzversicherung. In der
Waizmanntabelle erhalten Sie eine schnelle Leistungsübersicht zu allen Zahnzusatz-Tarifen. Unter folgendem Link finden Sie alle Informationen, Bewertungen und jeweiligen Leistungsübersichten der Versicherungen:
>>> www.waizmanntabelle.de <<<

Gesetzliche Krankenversicherung (ab dem 18. Lebensjahr)

Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung für Patienten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, wird in bestimmten Ausnahmefällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Ein Beispiel ist eine ausgeprägte Kieferfehlstellung, bei der eine kombiniert kieferorthopädisch – kieferchirurgische
Behandlung (mit sog. Dysgnathie-OP) erforderlich ist.

Private Versicherung

Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung bei Patienten sowohl vor als auch ab dem 18. Lebensjahr werden von den privaten Krankenkassen, abhängig von den individuellen Tarifen, bis zu 100% übernommen. Sie bekommen vor jeder kieferorthopädischen Behandlung einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer privaten Krankenkasse zur Prüfung der Erstattung einreichen können.

Erstattungsverhalten privater Versicherungen

Das Erstattungsverhalten von privaten Versicherungen hat sich in den letzten Jahren leider verändert. Kostenübernahmeentscheidungen sind für den Patienten in vielen medizinischen Bereichen oft kaum noch nachzuvollziehen. Es verwundert grundsätzlich nicht, wenn Versicherungen versuchen, diese Leistungen – auch wenn Sie Ihnen möglicherweise zustehen – nicht oder nicht in vollem Umfang zu bezahlen.

Hilfe bei Abrechnungsfragen

Wenn Sie eine Rechnung oder einen unbefriedigenden Brief von Ihrer Versicherung erhalten, ärgern Sie sich nicht, sondern sprechen Sie uns an. Gerne bieten wir Ihnen unsere Unterstützung an: Oftmals genügt eine klare Stellungnahme gegenüber der Versicherung, um Unklarheiten zu Ihren Gunsten zu lösen.

Steuerliche Absetzbarkeit von Gesundheitskosten

Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung, die privat getragen werden, können als „außerordentliche Belastung“ als Gesundheitskosten steuerlich geltend gemacht werden. Finanzämter und Steuerberater können Sie hierzu individuell beraten.

Unsichtbare Zahnspange

Unsichtbare Zahnspange

UNAUFFÄLLIG UND KOMFORTABEL

Diese unauffällige sowie komfortable Korrektur von Zahnfehlstellungen bieten wir allen Altersgruppen an. Ein großer Vorteil: Die transparenten Zahnschienen von Invisalign können heraus genommen werden!

Schritt für Schritt zum perfekten Lächeln

Nach der Erstellung eines detaillierten Behandlungsplans werden die Schienen ganz individuell für Ihr Gebiss gefertigt. Die Behandlung erfolgt in einer Abfolge mehrerer Kunststoffschienen-Sets, die Sie jeweils etwa zwei Wochen lang tragen – so lange, bis die gewünschte Zahnstellung erreicht ist. Durch modernste Computertechnologie können Sie bereits vor der Behandlung virtuell sehen, wie Ihre Zähne nach der Therapie aussehen werden.

Perfekt gerüstet für Ihren Alltag

Da Invisalign-Schienen aus transparentem Kunststoff bestehen, sind sie nahezu unsichtbar und bieten Ihnen zudem optimalen Tragekomfort – ohne Metalldrähte und -brackets. Die Schienen lassen sich einfach reinigen und können zum Essen, Trinken, Zähneputzen oder zu besonderen Anlässen herausgenommen werden. Um schnell Ergebnisse in der Zahnstellung zu erzielen, sollten sie aber möglichst permanent getragen werden.

Erwachsene

Erwachsene

ZÄHNE LASSEN SICH EIN LEBEN LANG BEWEGEN

Auf höchstem Qualitätsniveau haben wir eine alltagstaugliche, komfortable und auf Wunsch beinahe unsichtbare Behandlungsmethode für Sie. Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, erläutern wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch. Die meisten unserer erwachsenen
Patienten kommen mit einem einfachen Wunsch zu uns: schöne und gesunde Zähne.

Kieferorthopädische Therapien bei Erwachsenen haben allerdings nicht nur die Ästhetik im Blick, sondern können die Funktion der Zähne erheblich verbessern und Zähne, Kieferknochen und Kiefergelenk vor Schäden und Überbelastung schützen.

Viele Erwachsene verbinden mit einer kieferorthopädischen Apparatur die Sorge vor Einschränkungen im Berufs- oder Privatleben. Deshalb nehmen wir uns im Rahmen unserer Erstberatung besonders viel Zeit, Ihnen die verschiedenen Behandlungsoptionen zu erläutern.

Neben besonders unauffälligen Keramikbrackets oder unsichtbaren Lingualbrackets bieten herausnehmbare Aligner (wie z. B. Invisalign) die Möglichkeit, Zahnfehlstellungen nahezu unsichtbar, schonend und komfortabel zu korrigieren. Wir wünschen uns, dass Sie trotz aller Ängste und Bedenken sicher sind, mit dem Entschluss zu einer kieferorthopädischen Behandlung etwas Gutes für sich zu tun.

Sich sicher fühlen

Die präprothetische Behandlung

Ist für Sie ein festsitzender Zahnersatz vom Zahnarzt geplant, ist die korrekte Stellung der einbezogenen Zähne von enormer Bedeutung. Damit wird die Basis für einen einwandfreien Sitz und eine möglichst lange Haltbarkeit des neuen Zahnersatzes gelegt. Zudem vereinfacht sich die Versorgung und es kann mehr eigene Zahnsubstanz erhalten werden.

Bei einer präprothetischen Behandlung arbeiten wir natürlich in enger Absprache mit Ihrem Zahnarzt zusammen. 

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Kombination aus Kieferorthopädie und Chirurgie

Da das Kieferwachstum bei erwachsenen Patienten bereits abgeschlossen ist, ist eine gravierende Fehlstellung manchmal nur in Kombination mit einer chirurgischen Dysgnathie- Operation, also einer operativen Kieferumstellung, möglich. Insbesondere auf diesem Gebiet verfügt unsere Praxis über eine besonders große Expertise und wir arbeiten eng mit etablierten und erfahrenen Kliniken zusammen.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche

FÜR UNSERE KINDER NUR DAS BESTE

Wir bieten ein breites und vor allem individuelles Behandlungsspektrum an herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen für Kinder und Jugendliche an.

Welche der verfügbaren Behandlungsoptionen für Ihr Kind die Richtigen sind, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Herausnehmbare Zahnspangen – bunt und cool

Herausnehmbare Zahnspangen werden vor allem eingesetzt, um das Wachstum der Kiefer zu beeinflussen. Auch leichtere Korrekturen der Zahnstellung sind mit ihnen möglich. Wichtig bei diesen kieferorthopädischen Apparaturen ist es, dass sie ausreichend lange und häufig getragen werden. Denn nur so ist eine konstante Beeinflussung der Kieferentwicklung möglich.

Da Kindern dies häufig nicht leicht fällt, motivieren und unterstützen wir sie während der Behandlung.

Herausnehmbare Zahnspangen müssen heute nicht mehr „langweilig“ sein. Mit Farbe, Glitzer oder Motiven werden die Zahnspangen nach Wunsch gefertigt!

Feste Zahnspange – möglichst sanft und dabei effektiv

Nicht jede Zahnfehlstellung lässt sich mit herausnehmbaren Spangen behandeln. Für komplexe Zahnbewegungen werden daher sogenannte „Brackets“ schonend auf der Zahnoberfläche fixiert und durch flexible Drahtbögen miteinander verbunden.

Mit speziellen Maßnahmen (Glattflächenversiegelung, Mundhygienetraining, Ernährungsberatung, regelmäßige Zahnreinigungen) schützen wir während der Behandlung die Zähne vor Karies und Entkalkungen. Bei den festsitzenden Zahnspangen gibt es nicht nur unterschiedliche Materialien, sondern mit den selbstligierenden Brackets auch eine Behandlungstechnik, die heute eine sanfte, schonende und nahezu schmerzfreie Zahnbewegung ermöglicht.

Non-Compliance Geräte – kein Stress mit der Tragezeit

Eine kieferorthopädische Behandlung mit herausnehmbaren Apparaturen erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Mitarbeit vom Patienten. Durch unterschiedlichste Freizeitaktivitäten und lange Unterrichtszeiten ist das in der heutigen Zeit nicht immer so leicht umzusetzen. Deshalb bieten wir sogenannte „Non–Compliance–Apparaturen“ an. Dies sind moderne Apparaturen, die solitär oder ergänzend zur festen Zahnspange eingesetzt werden und durch ihre feste Verankerung im Mund keinen Stress bei der Einhaltung der Tragezeit verursachen. Sie ersetzen beispielsweise den bei Kindern und Jugendlichen eher unbeliebten „Headgear“ (Außenzahnspange).

Durch eine Wirkungsdauer von 24 Stunden pro Tag kann sich so die Behandlungszeit erheblich verkürzen und das angestrebte Behandlungsziel effektiver erreicht werden. Mit den verschiedenen Geräten können beispielsweise ein zu weit zurückliegender Unterkiefer nach vorn bewegt („Forsus-Apparatur“) oder einzelne Zähne unabhängig von den anderen verschoben werden („Mini-Implantate“).

Team

Unser Team

Alessia Altieri
Zahnmedizinische Fachangestellte/ Empfang


Ikram Markouch
Zahnmedizinische Fachangestellte
Alina Sidonov
Auszubildende

Philosophie

Philosophie

In unserer kieferorthopädischen Fachpraxis nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Beratung. Wir möchten Ihnen die für Sie oder Ihr Kind notwendigen Behandlungsschritte transparent und verständlich darlegen. Für uns sind medizinische Kriterien und ästhetische Aspekte gleich wichtig: Schöne und gesunde Zähne und eine einwandfreie Bissfunktion – das gehört zusammen.

Gemeinsam entwicklen wir für Sie ein individuelles Therapiekonzept. Unser Ziel ist es, unsere Erfahrung gepaart mit modernsten Behandlungsmethoden in die Behandlung einzubinden, um Sie erfolgreich auf Ihrem Weg von der Behandlungsplanung bis zu Ihrem strahlenden Lachen zum Abschluss zu begleiten.

Wir, das Team von Clarenbach Kieferorthopädie, stehen dabei für eine wertschätzende und transparente Kommunikation, modernste Behandlungsmethoden und höchste Qualität.

Unsere ausgezeichnete Qualität

  • Behandlungen auf dem aktuellen Stand von Praxis, Wissenschaft und Forschung
  • Transparente Beratung mit ausreichend Zeit für Fragen
  • Aufzeigen verschiedener Behandlungsmethoden
  • Optimierte Behandlungszeiten durch moderne Methoden
  • Digitale Abformung mittels Intraoralscan (Abformungen ohne Würgen)
  • Digitales Röntgen (bis zu 90% weniger Strahlung)
  • Ästhetische Therapiemöglichkeiten (Keramikbrackets, Minibrackets, Invisalign®, …)
  • Moderne Bracketsysteme und Bögen (sanften Kräfte, schonende Zahnbewegung)
  • Professionelle Retention und Nachsorge zum Erhalt des Behandlungsergebnisses (Retainer)
  • Kein Einsatz von Außenspangen oder Hinterkopfbügeln (Headgear)
  • Kariesprävention durch individuelle kieferorthopädische Prophylaxestrategien
  • Schutz der Zähne (Glattflächenversiegelung)
  • Kein unnötiges Ziehen von Zähnen (Extraktionen)
  • Ein konsequentes und streng überwachtes Qualitäts- sowie Hygienemanagement
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit (z.B. mit Zahnärzten, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Kinderärzten, Orthopäden, Logopäden, Physiotherapeuten)

Für Kollegen

Für Kollegen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie möchten Ihre Patienten zur kieferorthopädischen Behandlung bzw. Beratung in meine Fachpraxis für Kieferorthopädie überweisen? Für Ihr Interesse an der Praxis und den Leistungen möchte ich mich herzlich bedanken.

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist mir ein kommunikatives Miteinander und Transparenz besonders wichtig. Deshalb halte ich Sie stets über Ihren Patienten auf dem Laufenden. Falls Sie Fragen zu der Therapieplanung haben, sprechen Sie mich einfach an.

Zur Wahl des passenden Zeitpunktes für eine Überweisung zur kieferorthopädischen Behandlung hier ein paar allgemeine Informationen:

Der beste Zeitpunkt für den Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung ist in einem Alter zwischen 10 bis 11 Jahren, da die Patienten sich dort in der Regel in der zweiten Wechselgebissperiode befinden und noch genügend Wachstum vorhanden ist, um eine Bissumstellung erfolgreich therapieren zu können. Eine erste kieferorthopädische Kontrolle und Beratung sollte also spätestens in diesem Alter erfolgen.

Hiervon gibt es einige Ausnahmen, da sich einige Anomalien im frühen Alter besonders einfach therapieren lassen und unter Umständen Fehlentwicklungen des Muskel- und Bewegungsapparates so vermieden werden können:

  • Kreuzbisse (einseitig, beidseitig oder frontal) sollten möglichst früh überstellt werden. Daher ist eine Überweisung mit 6 bis 7 Jahren empfehlenswert.
  • Sagittale Frontzahnstufen größer als 9 mm bergen die erhöhte Gefahr eines Frontzahntraumas, sowie die Entwicklung der Lippeneinlagerung als Habit und sollten auch mit 6 bis 7 Jahren kieferorthopädisch korrigiert werden.
  • Ein extremer Platzmangel in einem oder beiden Kiefern verhindert unter Umständen den Durchbruch bleibender Zähne. Eine eventuell entstehende Retention ist später deutlich schwieriger und aufwendiger zu behandeln als frühe Maßnahmen zur Platzbeschaffung. Außerdem sind stark engstehende Zähne schwer zu reinigen und erhöhen das Kariesrisiko, so dass auch hier eine Überweisung mit 6 bis 7 Jahre sinnvoll ist.
  • Bei vorzeitigem Verlust von Milchzähnen sollten rechtzeitig Platzhalter eingesetzt werden, so dass der Platz für die permanenten Zähne erhalten bleiben kann. Eine Überweisung kurz nach dem Verlust des Zahnes wäre empfehlenswert.
  • Offene Bisse sind oft mit Lutschhabits oder Zungen- bzw. Lippendysfunktionen verbunden und sollten auch bereits mit 6 bis 7 Jahren kieferorthopädisch beurteilt werden. Habits und Dysfunktionen sind schwerer zu beheben, je länger sie andauern.

Bei erwachsenen Patienten kann eine Behandlung jederzeit begonnen werden, da Zahnbewegungen in jedem Alter möglich sind. Voraussetzung ist ein gesundes Parodontium und kariesfreies Gebiss. Die meisten Behandlungen im Erwachsenenalter finden aus ästhetischen Gründen statt. Aber auch bei starken Abweichungen der Bisslage können durch eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst wird, wieder physiologische Verhältnisse hergestellt werden. Insbesondere auf diesem Gebiet der sog. „OP-Fälle“ verfüge ich über eine besonders große Expertise und arbeite eng mit entsprechenden MKG-Kliniken zusammen. Auch das Aufrichten von Pfeilerzähnen, das Schließen von Lücken und / oder die Intrusion elongierter Antagonisten vor einer prothetischen Versorgung kann bei erwachsenen Patienten sinnvoll sein.

Zögern Sie nicht mich zu kontaktieren! Ich freue mich über Ihre persönliche Kontaktaufnahme und ein kollegiales Gespräch.

Ihre
Thanh-Ha Clarenbach

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